Erhöhung der Verkehrssicherheit für den Radverkehr auf der Bachstraße – Effektiver Schutz vor Falschparkern im absoluten Halteverbot
Die Verwaltung wird beauftragt, auf dem Teilstück der Bachstraße zwischen der Friedrich-Ebert-Straße und dem Wilhelm-Schiffer-Ring bauliche beziehungsweise physische Barrieren (z. B. Metallpfosten, ggf. mit Kettenverbindung) an der Grenze zwischen Fahrbahn und dem dortigen Fahrradweg zu installieren. Diese Maßnahmen sollen so gestaltet sein, dass das Zuparken des Radwegs verhindert wird.
Beratungsfolge:
Bezirksvertretung Süd 10.09.2026
Beratungsgegenstand:
Erhöhung der Verkehrssicherheit für den Radverkehr auf der Bachstraße – Effektiver Schutz vor Falschparkern im absoluten Halteverbot
Beschlussentwurf:
Die Bezirksvertretung Süd beschließt:
Die Verwaltung wird beauftragt, auf dem Teilstück der Bachstraße zwischen der Fried-rich-Ebert-Straße und dem Wilhelm-Schiffer-Ring bauliche beziehungsweise physi-sche Barrieren (z. B. Metallpfosten, ggf. mit Kettenverbindung) an der Grenze zwi-schen Fahrbahn und dem dortigen Fahrradweg zu installieren. Diese Maßnahmen sol-len so gestaltet sein, dass ein ordnungswidriges Befahren und Zuparken des Rad-wegs konsequent verhindert wird.
Bis zur Umsetzung der baulichen Maßnahmen wird der kommunale Ordnungsdienst beauftragt, diesen Bereich verstärkt und engmaschig zu kontrollieren, um den akuten Gefahrenmomenten für Radfahrer entgegenzuwirken.
Begründung:
Die Förderung des Radverkehrs ist ein zentrales Anliegen für eine zukunftsfähige Mo-bilität in der Rheydter Innenstadt. Insbesondere für zahlreiche Schülerinnen und Schü-ler der umliegenden städtischen Schulen stellt das Fahrrad eine wichtige Alternative zum „Elterntaxi“ dar. Voraussetzung hierfür ist jedoch eine lückenlose und sichere Rad-verkehrsinfrastruktur.
Auf den vorhandenen Fahrradwegen entlang der Dahlener Straße (stadteinwärts) und der Bachstraße (stadtauswärts) kommt es jedoch regelmäßig zu massiven, gefährlichen Verkehrsbehinderungen. Konkret betrifft dies den schmalen Abschnitt der Bachstraße zwischen der Friedrich-Ebert-Straße und dem Wilhelm-Schiffer-Ring. Aufgrund der dortigen Verkehrsführung (einspurig mit Gegenverkehr) führt jedes blockierende Fahrzeug zu einer unmittelbaren Gefährdung.
Obwohl in diesem Bereich ein absolutes Halteverbot gilt, wird der Fahrradweg regelmäßig von bis zu drei Fahrzeugen gleichzeitig zweckentfremdet und komplett zugestellt. Die Fahrer nutzen den Verkehrsraum als Parkfläche, um Einkäufe oder Besorgungen in den gegenüberliegenden Gastronomiebetrieben zu tätigen. Vorhandene Verbotsschilder werden dabei vorsätzlich missachtet.
Durch das illegale Parken mitten auf dem Fahrradweg werden Radfahrer – darunter viele Kinder und Jugendliche auf ihrem Schulweg – gezwungen, unvermittelt auf die ohnehin enge und stark frequentierte Fahrbahn auszuweichen. Sie werden dadurch ungeschützt dem fließenden Kraftfahrzeugverkehr ausgesetzt, was zu unkalkulierbaren Unfallrisiken führt.
Da rein regulatorische Maßnahmen und Beschilderungen keine Verhaltensänderung herbeiführen konnten, ist eine physische Trennung unumgänglich. Durch das Aufstellen von Metallpfosten (ggf. verbunden mit Ketten) an der Grenze zum Fahrradweg wird das Blockieren der Radspur effektiv unterbunden. Dies sichert die freie Fahrt für den Fahrradverkehr und schützt das Leben der Radfahrer.
gez.
Daniel Winkens
Vertreter der FDP/Volt-Fraktion
in der BV Süd
f.d.R.
Eira Dengel
Fraktionsgeschäftsführerin
