Anfrage20.03.2026Status: Beantwortet

Anfrage: Erkenntnisse aus der InRa-Studie für Verwaltungspraxis, Schulungen und Beschwerdestrukturen in Mönchengladbach

Die im Februar 2026 veröffentlichte InRa-Studie stellt die bislang umfassendste empirische Untersuchung zu Rassismus in deutschen Institutionen dar. Es ist notwendig zu klären, inwieweit die Stadtverwaltung Mönchengladbach bereits entsprechende Strukturen, Sensibilisierungsmaßnahmen und Beschwerdemechanismen implementiert hat und ob weiterer Handlungsbedarf besteht.

Anfrage vom 20.03.2026

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, die Fraktion FDP/Volt bittet die Verwaltung um Beantwortung der folgenden Fragen:

  1. Welche Erkenntnisse zieht die Stadtverwaltung Mönchengladbach aus der im Februar 2026 veröffentlichten InRa-Studie „Institutionen & Rassismus“ für die eigene Verwaltungspraxis?
  2. In welchen Bereichen der Stadtverwaltung z. B. Ordnungsamt, Jugendamt, Sozialverwaltung, Ausländerbehörde – bestehen derzeit verbindliche Maßnahmen oder Konzepte zur Prävention von Diskriminierung und strukturellem Rassismus? Welche Schulungs- oder Fortbildungsangebote zum Thema Antidiskriminierung, Diversität und diskriminierungsfreies Verwaltungshandeln bestehen aktuell für Mitarbeitende und in welchem Umfang sind diese verpflichtend?
  3. Gibt es in der Stadtverwaltung unabhängige oder niedrigschwellige Beschwerdestrukturen für Bürgerinnen und Bürger, die sich von Diskriminierung durch Verwaltungsentscheidungen betroffen fühlen? Falls ja: Wie sind diese ausgestaltet?
  4. Plant die Verwaltung vor dem Hintergrund der InRa-Studie konkrete Maßnahmen zur Weiterentwicklung bestehender Strukturen oder zur Einführung neuer Instrumente z. B. verpflichtende Schulungen, Monitoring, Leitlinien?

Mit freundlichen Grüßen
Fraktion FDP/Volt im Rat der Stadt Mönchengladbach
gez. Marco Diawuoh

Antwort der Verwaltung vom 15.04.2026

Siehe Anlage.