
19.06.2026
Fahrradstreifen auf schmaleren Straßen – FDP/Volt fordert schnellen Lückenschluss im Mönchengladbacher Radwegenetz
Die FDP/Volt-Ratsfraktion Mönchengladbach fordert eine spürbare und unkomplizierte Verbesserung der Infrastruktur für den städtischen Radverkehr. Mit einer Anfrage an die Verwaltung drängt die Fraktion darauf, die neuen rechtlichen Spielräume bei den Fahrbahnbreiten gezielt zu nutzen, um langjährige Lücken im Radwegenetz der Stadt schnellstmöglich zu schließen.
Die FDP/Volt-Ratsfraktion Mönchengladbach fordert eine spürbare und unkomplizierte Verbesserung der Infrastruktur für den städtischen Radverkehr. Mit einer Anfrage an die Verwaltung drängt die Fraktion darauf, die neuen rechtlichen Spielräume bei den Fahrbahnbreiten gezielt zu nutzen, um langjährige Lücken im Radwegenetz der Stadt schnellstmöglich zu schließen.
Hintergrund ist der Erlass des Landes NRW vom 03.06.2026 zu innerörtlichen Schutzstreifen. Bisher scheiterte die Errichtung von Fahrrad-Schutzstreifen in vielen Straßen Mönchengladbachs an den starren Vorgaben für die verbleibende Kernfahrbahnbreite von mindestens 4,50 Metern. Die neuen Vorschriften erlauben es nun, unter bestimmten Voraussetzungen Schutzstreifen bereits ab einer Kernfahrbahnbreite von 3,50 Metern anzuordnen.
„Durch die geänderte rechtliche Lage ergeben sich für Mönchengladbach völlig neue Möglichkeiten. Wir können jetzt bestehende Lücken im Radwegenetz kurzfristig und mit vergleichsweise geringem Aufwand schließen, durch reine Markierungsarbeiten“, erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Marco Diawuoh, der die Anfrage der Fraktion maßgeblich vorangetrieben hat.
Mit der Anfrage fordert die FDP/Volt-Fraktion daher von der Stadtverwaltung Klarheit darüber, wie sie mit den neuen Mindestbreiten umzugehen gedenkt und welche Straßenabschnitte konkret für die Schaffung neuer Fahrrad-Schutzstreifen infrage kommen, um die bestehenden Lücken im Radwegenetz der Stadt Mönchengladbach ein wenig mehr zu schließen.
