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15.09.2026

Ausbau des Offenen Ganztags in Gefahr

Nachträglich geänderte Förderbedingungen der Landesregierung für den OGS-Ausbau gefährden die kommunalen Planungen in Mönchengladbach. Trotz des OGS-Rechtsanspruchs lässt das Land die Kommunen finanziell im Regen stehen. Die FDP/Volt-Fraktion fordert verlässliche Ausbauzusagen und hinterfragt die konkreten Folgen.

Wie die Rheinische Post in ihrer Ausgabe vom Samstag berichtete, hat die CDU geführte Landesregierung die Förderbedingungen für den Ausbau des Offenen Ganztags an Grundschulen nachträglich geändert. Damit wurden die Planungen der Kommunen zur Makulatur.

Davon ist vermutlich auch Mönchengladbach betroffen, das für das Schuljahr 2026/2027 bereits rund 1300 zusätzliche OGS-Plätze geschaffen hat. Mit Beginn des Schuljahres 2026/2027 haben die Eltern einen Rechtsanspruch auf einen Platz, dem die Kommunen nachkommen müssen. Fraktionsvorsitzender Achim Wyen dazu: „Das ist wieder ein Fall, bei dem die Kommunen von Bund und Land finanziell im Regen stehen gelassen werden.“

Welche Auswirkungen die Änderung konkret hat, wird nun mithilfe eines Antrags an die Verwaltung geklärt.

Für die FDP/Volt-Fraktion ist eine bessere Bildung auch eine zentrale Forderung, die in den nächsten Wochen im Wahlkampf eine große Rolle spielen wird. Dazu der FDP-Landtagskandidat Florian Kampes: „Die aktuelle Pisastudie zeigt wieder, welchen dramatischen Rückstand wir aufholen müssen. Lehrer und Eltern müssen sich darauf verlassen können, dass die Politik ihre Zusagen dann auch einhält.“